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Typische Probleme in Zusammenarbeit von Kunde und Webagentur vermeiden

Eine richtig gute Website auf die Beine zu stellen – das ist ein komplexer Vorgang. Damit ein solches Projekt ein voller Erfolg wird, ist ein vertrauensvolles Zusammenarbeiten von Webagentur und Kunde erforderlich. In den meisten Fällen funktioniert das auch reibungslos, doch manchmal kann es auch haken. Oftmals ist mangelndes Vertrauen ein Hindernis. Einige typische Fälle haben wir hier mit Lösungsvorschlägen aufgelistet, sodass diese leicht vermieden werden können:

 

1. Der Kunde nimmt zu starken Einfluss

Gutes Design folgt zunächst einmal klaren Regeln: Die Usability muss gut sein, der Besucher muss sich mit der Website zurecht finden. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass gewisse Abstände oder ausreichend Kontraste gewahrt werden. Die Gestaltung sollte möglichst barrierefrei sein. Und das Design sollte zeitgemäß, nicht altbacken daherkommen – und zum Unternehmen passen.
Die Umsetzung dieser und vieler weitere Erfolgsfaktoren eines guten Webdesigns (wie z.B. das das Webdesign für den Friedrichstadt-Palast Berlin) sind Ergebnis der Erfahrung des Webdesigners. Und nicht zuletzt ist Webdesign auch eine kreative Aufgabe – die ohne gestalterischen Freiraum nicht erfüllt werden kann.

Bei einigen Webdesign-Projekten kommt es jedoch vor, dass der Kunde ein deutliches Kontrollverhalten besitzt – und dadurch dem Designer eben diesen gestalterischen Freiraum nimmt. Wenn der Kunde jeden einzelnen Schritt, jeden Button und jede gestalterische Entscheidung des Designers infrage stellt, dann ist kreatives Arbeiten nicht mehr möglich. Die Arbeit macht keinen Spaß mehr, worunter die Qualität leidet. Das Gesamtkonzept des Projektes wird aus den Augen verloren. Das Webdesign dauert zu lange und man befindet sich auf dem sicheren Weg zu einer „verbastelten“ Seite.

Lösungsvorschlag:

  1. Bereiten Sie im Vorfeld ein sorgfältiges Briefing vor.
    Stellen Sie klar, wie frei der Designer arbeiten darf – und inwiefern existente Designmerkmale der bisherigen Unternehmenskommunikation sich wiederfinden müssen (und ob diese überarbeitet werden dürfen).
  2. Besprechen Sie im Vorfeld den geplanten und üblichen Projektablauf des Webdesigners.
    Was muss wann entschieden werden, wo ist noch Zeit, welches Material wird wann benötigt?
  3. Recherchieren Sie Webdesign-Referenzen, die Ihnen gefallen.
    Schauen Sie unbedingt (!) über den Tellerrand und konzentrieren Sie sich nicht nur auf Ihre Branche oder Ihre Mitbewerber!
  4. Idealerweise nennen auch ein paar Negativ-Beispiele.
  5. Vertrauen Sie dem Webdesigner.
    Natürlich ist der Designer nicht perfekt, und Kundenkritik ist in den meisten Fällen durchaus gerechtfertigt. Aber: Durch seine tägliche Arbeit kennt der Designer nicht nur faktische Anforderungen eines guten Designs – sondern hat auch ein „Gefühl“ für gutes Webdesign. Besonders wichtige Erwägungen in Hinblick auf gute Usability hat der Webdesigner im Blick. Der Otto-Normal-Verbraucher kennt diese Regeln kaum und entscheidet oft „aus dem Bauch heraus“.
  6. Lassen Sie sich die Gründe hinter gestalterischen Entscheidungen vom Webdesigner erklären – damit Sie nachvollziehen können, weshalb und weshalb die Element so aussehen und so kombiniert sind.
  7. Konzentrieren Sie sich auf das Designkonzept, und NICHT auf die Textinhalte oder Bildmotive.
    In dieser Projektphase arbeiten Designer mit Lorem Impsum-Blindtext oder blind aus der alten Homepage zusammen kopierten Textblöcken und -Bildern. Dies ist nicht der finale Text. Es geht hier nur um die Gestaltung und Anordnung der Elemente.
  8. Halten Sie den Prozess nicht mit Textänderungen während der Designphase auf.
    Das hält den Designprozess unnötig künstlich auf. Wenn das Design dann bei der Webprogrammierung technisch umgesetzt wird, müssen alle Inhalte neu eingepflegt werden. Hier sind Textänderungen schnell umgesetzt und hier ist auch der richtige Zeitpunkt dafür. Natürlich können Sie nach dem Launch der Website auch die Seitentexte selber ändern, falls Änderungen aufkommen.
  9. Versuchen Sie, frühzeitig Feedback zu geben.
    Die nachfolgenden Template-Designs bauen auf den Elementen der ersten Screens auf. Wird am Ende an den ersten Screens grundlegend umgebaut, müssten folglich auch alle danach entstandenen Screens dementsprechend überarbeitet werden.
  10. Geben Sie konstruktive Kritik.
    Mit „gefällt mir nicht“ kommt man nicht weiter. Nennen Sie konkrete Punkte, die Sie gemeinsam mit dem Webdesigner diskutieren.
  11. Ändern Sie nicht das Konzept im laufenden Projekt.
    Auch hier ist eine Überarbeitung aller bisherigen Screens die wahrscheinliche Folge – was natürlich Mehraufwand bedeutet. Stellen Sie sich mal vor, während des Hausbaus ändert der Bauherr den Grundriss… Der Bauunternehmer wird sich bedanken.

Sie sehen, mit guter Zusammenarbeit und Vertrauen zwischen Designer und Kunde lassen sich die Probleme ganz einfach umschiffen – und am Ende steht ein richtig gutes Webdesign.

 

 

…hier geht es in Kürze weiter, am Artikel wird gearbeitet!

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